Märzenbecherwanderung mit OG Berghülen

Der Katzensteig zwischen Sonderbuch und Wippingen war das Ziel der gemeinsamen Märzenbecherwanderung beider Ortsgruppen. 26 WanderInnen, geführt von Wanderführer Heinz Frank, machten sich bei etwas durchwachsenem Wetter auf den Weg. Der erste Stopp waren die Schlammteiche der ehemaligen Firma Kali-Chemie, deren interessante und bewegte Geschichte von Heinz sehr gut dargestellt wurde. Ein gutes Beispiel, wie aus vormals bodenverbrauchender industrieller Nutzung am Ende ein bedeutendes Biotop für alle möglichen Amphibienarten entstehen kann.

Nach dem weiten Blick Richtung Osten vom Grenzzaun des Steinbruchs ging es hinab zu den zahlreichen Märzenbechern im Katzental — auch der scharlachrote Kelchbecherling war mit einigen Prachtexemplaren zu finden. Nach einem kurzen Abstecher zum Nägelesfels mit Tiefblick ins Blautaul ging es zurück zum Parkplatz und anschließend zur Einkehr in Schützenhaus Berghülen.

Ein herzliches Dankeschön an den Wanderführer Heinz, der extra seinen Urlaub für diese Tour abgebrochen hat!

Winterwanderung über den Nattenbuch

11 wetterfeste Wanderer nahmen auf der Kuppenalb bei Feldstetten den Nattenbuch unter die Wanderschuhe. In leichtem Auf und Ab ging es vorbei an der  Nattenbuchhüle zum Piz Enna und von dort nach Südwesten zur Schönstatt-Kapelle. Ab hier führte der Weg wieder zurück nach Norden auf den Hermannsbühl, wo schon Glühwein und Berliner an der wunderbar gelegenen Grillhütte der OG Ennabeuren warteten. Die restlichen Kilometer zum Wanderparkplatz liessen etwaige Alkoholreste vom Glühwein schnell verfliegen.

Landschaftspflege am Schaftrieb 2026

8 fleissige Helfer fanden sich morgens Vor dem Buch zur diesjährigen Landschaftspflegeaktion ein. Der Schaftrieb östlich von Wennenden verengt sich über die Jahre durch dein EInwuchs von Schlehe und Hartriegel dermassen stark, dass die Schafe mit ihren Lämmern nicht mehr sicher ziehen können. Daher muss regelmässig die Triebstrecke durch Rückschnitt verbreitert werden. Wie immer machte das Wetter mit, erst zum Ende der Aktion setzte Regen ein und da schmeckte dann die Vesper doppelt so gut.

Gerhauser Sonnensteig 25.01.26

11 wetterfeste Wanderer, geführt von Ernst Duckeck, machten sich auf zum Gerhauser Sonnensteig. Die Sonne schien zwar nicht vom Himmel, dafür aber in allen Herzen und so wurde es eine nette Tour von der Eisenbahnbrücke im Ried über die Hellebarten hinauf zum Rusenschluß. Der Abstieg wurde dann schon bei fast winterlichen Bedingungen zurückgelegt und nach der Einkehr im Cafe Beckabeck empfing uns heftigstes Schneegestöber und 10 cm frisch gefallener Nassschnee! Schön wars, danke an Ernst und alle Mitwanderer.

Spätherbstwanderung zum Sternberg 16.11.25

Bei Anfangs nur leicht bewölktem Wetter nahmen 7 Teilnehmer die Wanderung vom Lauterursprung bei Offenhausen über die Wacholderheiden hinauf zum Wanderheim Sternberg in Angriff. Oben angekommen wurde im gemütlichen SAV Wanderheim Sternberg eine Stärkung in Form von Kutteln, Kuchen oder Erbsensuppe eingenommen und sodann der Abstieg im leichten Regen bewältigt. Trotz des am Schluß eingetrübten Wetters eine schöne Tour über knapp 11 km und 250 hm.

 

Herbstliche Traufwanderung zum Bosslerhaus

11 Wanderer machten sich bei prächtigster Herbststimmung auf zum Trauf bei Gruibingen. Über die Wacholderheiden am Hillenwang und die Wolfsbühlsteige ging es hinauf an die Traufkante zu Jahrhunderstein und Flieger-Gedenktafel. Weit ins Unterland und zur Limburg und Teck konnte der Blick trotz einiger Wolken schweifen.

Nach der verdienten Einkehr im Boßler-Haus ging es gut gestärkt  250 Höhenmeter hinunter zum Parkplatz  durch herbstbunte Heckenreihen mit Weitblicken ins Filstal.

Eine schöne Tour — Danke an alle Teilnehmer!

Landschaftspflege — Apollofalter an der Urzeitweide

10 fleißige Helfer der OG Seißen unterstützten angeleitet von einer Biologin und einer Agrarwirtschaftlerin die Pflege des neu angelegten riesigen Geröllfeldes an der Urzeitweide. Auf diesem rauhen Boden wächst bevorzugt das Sedum Album, die Futterpflanze der Apollofalterraupe. Im Sommer trocken und heiß, im Winter eiskalt –  dies sind die idealen Lebensbedingungen für Raupe und Ei. Die eingewehten Ahorn- und Waldrebensämlinge beginnen still und heimlich, die Geröllfläche zu erobern. Dies führt zu Begrünung des Geländes und der Apollofalter landet nicht mehr zur Eiablage.

Deshalb wurde in mühsamer Kleinarbeit Waldrebe, Ahorn und sehr viel vom Rand her eindringende Brombeere und Sal-Weide mit der Wurzel herausgezogen. Unsere Arbeiten wurden mißtrauisch beäugt von Taurusrindern, die als Shilouette am Horizont ein Rocky Mountain feeling aufkommen ließen.

Natürlich durfte auch eine Brotzeit nicht fehlen. Alles in allem ein schöner Arbeitstag in einer wunderschönen urzeitlichen Landschaft in allen bunten Herbstfarben!

Danke an alle fleißigen Helfer und die Lehrerinnen!

Besuch der Nordheimer in Seißen

Eigentlich war ja für ca 10:00 die Ankunft der Nordheimer in der Zehntscheuer und der Willkommenskaffee geplant. Doch es kam anders. Uns erreichte ein Anruf, dass der Nordheimer Bus schon seit einer Stunde im Stau vor dem Leonbergtunnel stehe und nichts vor und nichts zurück gehe…AUWEIA!! Wir hatten ja einen festen Abfahrttermin mit dem Blautopfbähnle geplant. Also liefen die Telefone in alle Richtungen heiß — das Bähnle konnte auf 12:15 nach hinten verschoben werden und der Busfahrer der Nordheimer gab alles, zu dieser Zeit direkt in Blaubeuren am Busbahnhof einzutreffen.

Und es hat geklappt, die vergnügliche Fahrt durch Blaubeuren war zwar ein bißchen kürzer, die Partybrezel oben am Ziel schmeckte dafür umso leckerer und der Spaziergang über die Sotzenhausener Heide führte an herrlichsten Prachtexemplaren des Deutschen Enzians vorbei. Schön, dass die OG Blaubeuren die Heide so toll pflegt.

Im Anschluß gab es noch das schwäbische Nationalgericht, Linsen und Spätzle mit Saitenwürsten in der Zehntscheuer – und schon mussten die Nordheimer wieder Richtung Weinberge nach Norden abreisen. Leider werden jährlich die Zahlen der Teilnehmer im kleiner, 19 Nordheimer und 12 Seißemer waren dabei, nichtsdestotrotz war es wieder ein schönes Treffen.

Danke an alle Helfer und Teilnehmer.