Weinbergwanderung bei Esslingen mit OG Berghülen

Mit dem Zug ab Merklingen und Umstieg in Wendlingen fuhren 3 Seissemer und 13 Berghülener über die neue ICE-Trasse nach Esslingen. Und das  inmitten von ganzen Massen an Dirndl- und Lederhosenträgern, die ganz eindeutig den Wasen zum Ziel hatten. Nach kurzem Schlendern durch Altstadt und Markt ging es steil hinauf in die Weinberge. Dort waren noch letzte Ernte-Aktivitäten im Gange – manuell in schwierigem Gelände. Oben in Rüdern angekommen, wurde im  Besen in Bayers Weingut ein erster dringend notwendiger Stop eingelegt  und Weißwein, Rosè und Rotwein für sehr gut trinkbar befunden  — sogar im Aussenbereich ließ sich gut sitzen unter Trauben, Oliven und Palmen. Weiter ging es zur Katharinenlinde, wo  auf langer Bank und beschienen von einigen Sonnenstrahlen gevespert wurde. Der Weg führte sodann bergab, vorbei am Arboretum  zur Esslinger Burg und erlaubte herrliche Ausblicke über die Weinberge und die Stadt, begleitet von tollen Wolkenstimmungen. Genau pünktlich zur Öffnung des „Einhorns“ wurde das Restaurant erreicht und im malerischen Gewölbekeller sehr rustikal und lecker gespeist. Um ca 21:00 erreichte die Gruppe nach einem sehr gelungenen Wandertag, 14 Kilometern und 250 zum Teil recht steilen Höhenmetern wieder den Bahnhof Merklingen. Vielen Dank an Heinz Frank für die tolle Tour. Wanderungen mit Eisenbahn-Anreise sind ein interessantes Abenteuer für sich und können künftig gern öfter stattfinden!

Gemütliche Hochsträß-Wanderung

Das Wirtshaus zum Butzental war Start-, Ziel- und Einkehrpunkt der Hochsträßwanderung. Der starke Ostwind hatte die letzten Regenwolken vom Vortag vertrieben und so zogen 10 Wanderer und Fred los zu einer gemütlichen Frühherbstwanderung bei milden Temperaturen. Schon kurz nach dem Wirtshaus ging es auf schmalem und steinigem Pfad hinauf aufs Hochsträß, wo der Blick weit übers Donautal reichte. Nach Osten vorbei an der KZ-Gedenkstätte mit Blick zum Ulmer Münster war schon bald der tertiäre Quellhorizont erreicht. Der Pfad schlängelte sich recht feucht durch herbstlichen Mischwald bis zur Schlußeinkehr im Wirtshaus zum Butzental. Schön, dass so viele die 5.5 km  mitgelaufen sind!

Edelsberg mit OG Blaubeuren, Westerstetten, ex-Illerieden, Tomerdingen, Machtolsheim, Seissen…

Glück muss man haben! 42 Wanderer aus vielen Ortsgruppen im DonauBlauGau konnten den einen einzigen Schönwettertag zwischen zwei langen Schlechtwetterperioden  nutzen, um auf verschiedenen Wegen den Nesselwanger Hausberg Alpspitz/Edelsberg zu erobern. Von Osten per Pedes über die Kappeler Alm oder mit Seilbahnunterstützung von Norden war das Sportheim Böck entweder schon der Zielpunkt oder noch das Basislager für die Gipfelbezwingung des Edelsbergs. Während die Einen Kaiserschmarren genossen, kämpften sich die Anderen durch teilweise mehr als 30 cm Neuschnee auf den Gipfel. Und sie hatten wirklich Glück: Das Wetter klarte mehr und mehr auf, sodass am Gipfel die Sonne den frischen Pulverschnee in strahlendes Weiss tauchte, perfekte hochwinterliche Stimmung. Der Abstieg erfolgte entweder mit Seilbahn oder zu Fuß vorbei an der Wallfahrtskapelle Maria Trost  im Schein der ungetrübten nachmittäglichen Sonne. Tiefblauer Schwalbenschwanzenzian und lilablauer fransiger Herbstenzian und dicht behaarte Alpenglockenblume sorgten dann wieder für das richtige jahreszeitliche Gefühl — den Frühherbst. Eine staufreie Heimfahrt mit pünktlicher Ankunft setzte das I-Tüpfelchen auf den gelungenen Wandertag.

 

 

Nordheim – Weinerlebniswanderung

11 Seißemer traffen pünktlich um 10 Uhr vor dem Rathaus Nordheim auf 20 Nordheimer Wanderkameraden und bestiegen unverzüglich den Planwagen Richtung Weinberg im Gewann Rot. Nach leckerem Begrüßungssekt und Kuchen an der Hütte Rot führte uns Weinerlebnisfühererin Maren gekonnt und kenntnisreich über 3 Stationen durch den Weinberg. Jede Station lockte mit Weinverkostung, Käse, Obazdem und Weißbrot und brachte die harte Arbeit im Weinberg, neue Sorten und Pfropfung der Rebstöcke näher. Im Steinle gab es zum Abschluß eine Stärkung mit Wiener Schnitzel und Kartoffelsalat und schon war das jährliche Treffen mit unseren Nordheimer Freunden wieder Geschichte. Danke für eine sehr lehrreiche, tolle Tour! Wir freuen uns, nächstes Jahr die Nordheimer wieder in Seißen begrüssen zu dürfen.

 

Löwenpfad — Filsursprung

7 Wanderer und Fred machten sich bei schönstem Wetter auf nach Wiesensteig. Nach schweisstreibendem Aufstieg durch einen beeindruckenden Hohlweg hinauf zur Hochfläche der Alb wurde schon bald die Ruine Reussenstein erreicht. Herrliche Blicke entlang des Albtraufs und ins Unterland belohnten die Mühe des Aufstiegs! Nach der Rucksackversper ging es übers Bahnhöfle und dann in grossem Bogen durch den schattigen Wald  hinunter zum Ursprung der Fils, wo schon einige Wanderer die Füsse in der Quelle kühlten. Die anschließende Einkehr bei Wurstsalat, Eis und Kuchen beendeten eine gelungene Wanderung über 14 Kilometer! Danke an Wanderführerin Roswitha für die tolle Tour.

 

Hüttendienst auf der Weidacher Hütte, 24./25. August

Der Bewirtungsdienst auf der Weidacher Hütte war auch dieses Jahr ein voller Erfolg! Roswitha konnte von den fleißigen Seißemer Kuchenbäckerinnen 12 leckere Kuchen organisieren und wir haben alle bis auf das letzte Stückchen verkauft! Sehr viele Seißemer folgten unserem Aufruf, uns an der Hütte zu besuchen — was uns wirklich sehr gefreut hat. Die Kuchen wurden von allen Besuchern sehr gelobt, wir hatten eine tolle Atmosphäre an der Hütte, trotz der Hitze am Samstag und dem kühleren Wetter am Sonntag konnten wir draußen sitzen. Eine sehr gelungene Veranstaltung, die nächstes Jahr auf jeden Fall wiederholt wird. Vielen Dank an Team Frieder für den Samstagsdienst und an Team Roswitha für den Sonntagsdienst!

Gässles- und Stieglestour – auf geheimen Pfaden durch Nellingen

Trotz  Regen und Kälte traten 7 Wanderer an zur Gässlestour in Nellingen mit Wanderführer Werner Staudenmaier. Beginnend am Rathaus auf dem zentralen Dorfplatz, vorbei an vielen Nellinger Brunnen und immer wieder alte Verbindungswege nutzend war bald das schützende Vordach an der Kirche erreicht. Hier im Trockenen wurde die Wegführung, die Geschichte alter Häuser sowie die Ursprünge von Flur- und Hausnamen erklärt. Nach gut 3 km und 1.5 Stunden war die Dorfmitte wieder erreicht und bei Kaffee und Kuchen im Ochsen in Berghülen liessen wir die lehrreiche Tour gemütlich ausklingen.

Wanderung im schönen Illertal

Weit in die Ferne hat es uns diesmal gezogen, bis an die Südspitze des DonauBlauGaus. Wir folgten der Einladung des Wanderführers Wilfried nach Illerieden/Wangen um unter seiner kundigen Führung das Illertal kennenzulernen. Entlang des Russendamms, während des ersten Weltkrieges von Gefangenen erbaut, ging es durch herrlichen Auwald bis zur Iller, wo wir eine erste Brotzeit einlegten. Dank der neulich erfolgten Renaturierungsmassnahmen richtete das Hochwasser im Juni keinen Schaden entlang dieses Illerabschnitts an — und für Natur und Auge ist das rückgebaute Naturbett der Iller sowieso viel besser und schöner. Überraschend die vielen Höhenmeter, die wir an den Rand- und Seitenmoränen des Illertals zusammen bekamen!

Nach etwa 13 km erreichten wir 7 Wanderer über den HW 4 wieder Illerrieden/Wangen, wo uns des Wanderführers Frau Geli mit allerfeinster Schwarzwälderkirschtorte und Donau-Bananenwellen bewirtete. Vielen herzlichen Dank, das war ein super nettes und total leckeres Ende der sehr lehrreichen Wanderung!

Sonnwendfeier am Lagerfeuer

Unsere zweite Veranstaltung mit den Musikanten der Naturfreunde! Gerhard Schreiber und die Gitarren- und Akkordeonspieler sowie 25 SängerInnen von Albverein und Naturfreunden fanden sich bei bestem Wetter rund um das Sonnwendfeuer ein und sangen, was die Stimme hergab. Auch das Grillen, Lachen und Schwätzen kam nicht zu kurz, noch bis  Mitternacht brannte das Lagerfeuer. Und ganz nebenher zogen die deutschen Fussballer ins Viertelfinale ein 🙂 .

Ein herzlicher Dank an alle Sänger und Musikanten –  es war eine tolle Veranstaltung, Singen bringt die Menschen zusammen.

Kreismusikfest, unsere OG beim Umzug

Albverein früher und heute , das war das Motto unserer OG beim Umzug des Kreismusikfestes des MV Seissen. Wanderer und Radler mit Gewand und Ausrüstung von früher und heute, Landschaftspflege per Bio-Mäher (Schaf)  oder motorisiert per Freischneider und Motorsäge sowie Naturschutzprojekte wie Wildbienenweide wurden dargestellt. Das Ganze wurde begleitet von unserer Volkstanzgruppe in Tracht mit kunstvoll geflochtenem Bänderbaum und unseren jüngsten Trachtenträgern, die äusserst niedlich und sehr stolz unseren Auftritt abrundeten.

Danke an alle Teilnehmer, danke an die Organisatoren und danke für die viele Arbeit, die im Vorfeld  geleistet wurde.