Hörnle, Schillerstein und FriedWald

Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und erstes buntes Herbstlaub begrüßten 18 Mittwochswanderer hoch oben überm Blautal. Vorbei an der Abbruchkante der ehemaligen Steinbrüche führte ein schmaler Pfad mit herrlichen Tiefblicken hinüber zum Schillerdenkmal auf dem Hörnle. Rusenschloß, Rucken, Blaufels und das ganze Ur-Donautal leuchteten in satten Farben. Am FriedWald angekommen erklärten Flyer  die Bedeutung der verschiedenen Bändchen und Plaketten. Ein Augenblick der Stille am schön angelegten Andachtsort erlaubte es, die besondere Atmosphäre des Ortes zu spüren. Die  Einkehr in der Waldgaststätte bei riesigen Kuchenstücken war der leckere Abschluss einer schönen Herbstwanderung.

 

Nisthilfen für Wildbienen basteln mit dem Kindergarten Seissen

Unter Anleitung von Dr. Wolfgang Wohnhas hat die Albvereinsgruppe der OG Seissen mit der Riesen-Gruppe (Vorschulkinder) Nisthilfen für Wildbienen gebastelt. Zuerst gab es einen kleinen Vortrag, was Wildbienen von Honigbienen, Hornissen und Wespen unterscheidet (die Grösse und die Grösse des Stachels und was mit dem Nektar passiert!) und wie sich Wildbienen fortpflanzen und überwintern. Herr Wohnhas hatte sogar einige Wildbienen, eine Hornisse, Wespen und Honigbienen mitgebracht! Die Kinder waren fasziniert.

Dann ging es schon los mit dem Basteln: In gut getrocknetes Hartholz bohrten die Kinder mit vollem Eifer Löcher in verschiedenen Stärken für die Eier der Wildbienenbrut  der unterschiedlich grossen Wildbienen. Die Nistlöcher wurden sorgfältig von Holzstaub gereinigt und die Ränder glatt geschliffen, damit sich die Wildbienen nicht die Flügel verletzen.  Um die Nisthilfen vor Nässe zu schützen, wurde überall noch ein passendes Dach aufgebracht. Und zum Schluss bekam die Nisthilfe einen Aufhänger aus Sisal, um sie Richtung Süden an der Hauswand befestigen zu können.

Gegen Ende wurde noch ein Rundgang über die Wildbienenweide des Albvereins Seissen direkt neben dem neuen Kindergarten gemacht und tatsächlich fanden sich auf den Astern ein paar Honigbienen, einige Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge. Am grossen Wildbienenhotel des Albvereins wurde  noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig die Aufhängung der Nisthilfen an einem regengeschützten Platz Richtung Südosten  ist.

Alle Kinder waren voll Begeisterung und mit Feuereifer bei der Sache und werden nun die Nisthilfen zusammen mit den Eltern daheim an Hauswand oder Wohnung aufhängen.

Bergwanderung Schönkahler

Mit insgesamt 30 Wanderern aus verschiedenen Ortsgruppen (Seissen, Blaubeuren, Ulm, Bermaringen…) ging es morgens um 07:30 bei herrlichstem Herbstwetter Richtung Tannheimer Tal. Die Wanderer hatten sich zuvor für eine der drei verschiedenen Touren angemeldet, es konnte eine Tour mit 300, 500 oder 700 Höhenmetern ausgewählt werden.

In Schattwald verließen die ersten beiden Wandergruppen (300 bzw 700 hm) den Bus und zogen Richtung Schönkahler bzw Restaurant Zugspitzblick. Die Wandergruppe 2 fuhr bis Zöblen und wurde von dort per shuttle  komfortabel zum Ausgangsort Zugspitzblick gebracht.

Das Wetter trübte sich etwas ein und schnell ziehende Wolkenfelder sorgten für interessante Stimmungen am Himmel. Etwa auf der Hälfte des Gipfelanstiegs trafen die Wandergruppen 1 und 2 aufeinander und strebten gemeinsam dem Gipfelziel zu.

Trotz recht frischen Gipfelwindes wurde der tolle Ausblick auf Tannheimer Tal, Allgäuer Alpen und Ostallgäuer Seenplatte eine gute Stunde bei einer Vesper genossen.

Im Restaurant Zugspitzblick wurde nach dem Abstieg lecker Flammkuchen und Kaiserschmarren serviert  und  anschließend mit immer mehr Sonnenschein der  Abstieg Richtung Tal unter die Füsse genommen.

Pünktlich um 19:00 brachte uns der Bus trotz vieler Umleitungen zurück nach Blaubeuren. Ein schönes Bergerlebnis in einer tollen Gruppe!

Besuch der Nordheimer in Seissen: Freilichtmuseum Beuren

20 Nordheimer machten sich wie alle 2 Jahre auf in Richtung Seissen. Man traf sich auf beinahe halber Strecke bei herrlichstem Frühherbstwetter in Beuren am Freilichtmuseum. Nach ausgiebiger Begrüssung, einigen freien Rundgängen zu den sehenswerten alten Gebäuden und einer Kaffeepause in der Grillhütte mit Teckblick gab es  Einblicke in das Leben der Altvorderen bei  einer  Führung mit dem Titel: Früher isch au et älles besser gwea. Handwerkskünste, Einrichtung, Dachdecken, Obstbau, Landwirtschaft usw in verschiedensten Zeitabschnitten der Vergangenheit wurden dabei lebendig. Das Abendessen rundete mit Gulasch, Gemüse und Spätzle den schönen gemeinsamen Tag zur Zufriedenheit aller aufs Beste ab. Schön dass ihr da wart, Nordheimer. Bis nächstes Jahr!!

Hüttendienst auf der Weidacher Hütte mit Kinderprogramm am Samstag

Ein supertolles Weidacher Hütten Bewirtungswochenende!! Ein Samstagsteam und ein Sonntagsteam hat am heissesten Wochenende des Jahres jede Menge erfrischende Getränke und die leckeren Kuchen der Seissemer und Gerhauser Profikuchenbäckerinnen unter die Leute gebracht. Während am Samstag noch gespannte Ruhe herrschte, war am Sonntag doch sehr ordentlicher Betrieb und fast alle Kuchen wurden verkauft. Erfreulich viele Seissemer machten sich trotz des schwülheissen Wetters auf zur Weidacher Hütte und unterstützten so die Bewirtungsteams.

Auch das von Dr. Wolfgang Wohnhas angebotene Kinderprogramm: Nisthilfen basteln für Wildbienen am Samstagnachmittag wurde angenommen und 5 neue Nisthilfen sind entstanden.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, Kuchenbäcker und Nisthilfenbastler!

  

Extratour Meteoritenkraterweg rund um Steinheim/Albuch

Trotz nicht ganz so guten Wetters machten sich 4 Unerschrockene auf in Richtung Ostalb, um die Zeitspur des Meteoriten vor 15 Millionen Jahren zu verfolgen. Start war an der Schäfhalde mit dem Hintergedanken, am Ende der Tour noch in der Heiderose einzukehren. In stetem Auf und Ab ging es über Wacholderheiden, Trockentäler, vorbei an Galgenberg, Hirschfelsen und Pestkreuz, durch Wen- und Gannental, hinauf zur Beggahülbe, Burgstall und Knillwald – gejagt von Schafen, Wolken, Wind und einem kurzen Schauer – um am  ersehnten Ziel, der Heiderose, von einem Schild empfangen zu werden: heute wegen Sturmschaden geschlossen….Schade. Aber es war trotzdem eine sehr schöne Tour in 5 Stunden Gehzeit bei einer Strecke von ca 20 km und 450 Höhenmetern. Und die SWP war  mit der online  Berichtserstattung schneller als die OG Seissen….macht aber nix.

Sensenkurs an der Wildbienenweise Seissen

Unter Anleitung des geprüften Sensenlehrers Heinz Wiedmann und seines Sohnes Mario aus Wiesensteig veranstaltete der Albverein Seissen einen Sensenkurs. Das Mähen mit der Sense ist ein wertvoller Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt auf den Wiesen und dient gleichzeitig dem Erhalt einer uralten Tradition. Das Sensen mit handgeschmiedetem Sensenblatt und Holzworb  als ökologische Alternative zur Motorsense erlaubt eine sehr tier- und pflanzenschonende Mahd. Nach einer kurzen theoretischen Einführung wurde jedem der 8  Teilnehmer das Worb individuell auf den Körper eingestellt und mit einem frisch geschärften und gut gedengelten Sensenblatt ging es ans Mähen. Unter den Blicken zahlreicher interessierter Zuschauer  wurde das überlange und zum Teil sehr verholzte Gras rund um die  Seissener Wildbienenweide in sauberem Schnitt gelegt. Was beim Sensenlehrer spielerisch leicht aussah, erwies sich beim eigenen Umsetzen zuerst als doch recht anstrengend, aber gegen Ende des Kurses hatte jeder Teilnehmer den richtigen Schwung heraus. Ein Überblick über verschiedene Dengeltechniken und Schärfmethoden für das Sensenblatt rundete die gelungene Veranstaltung ab.